RimRoom Ratgeber

QR-Etiketten im Reifenlager richtig einsetzen

Ein QR-Etikett ist besonders nützlich, wenn es zu einem einheitlichen Ablauf gehört. Der Code kennzeichnet den eingelagerten Radsatz, während die Software Kunde, Fahrzeug, Lagerplatz und dokumentierten Zustand verbindet.

1. Kunde, Fahrzeug und Radsatz erfassen

Suchen oder erfassen Sie bei der Einlagerung zuerst Kunde und Fahrzeug und verknüpfen Sie das Kennzeichen mit dem Radsatz. Halten Sie die nützlichen Reifendaten und die Saison fest und ergänzen Sie bei Bedarf Zustandsfotos. So existiert der digitale Datensatz, bevor das physische Etikett angebracht wird, und ein unbeschrifteter Stapel wird seltener vom Besitzer getrennt.

2. Lagerplatz zuweisen

Verwenden Sie klare Regalcodes, die Mitarbeitende auch ohne Telefon lesen können. Weisen Sie dem Satz bei der Einlagerung einen verfügbaren Platz zu. Der lesbare Regalcode bleibt eine wichtige Rückfallebene: QR-Etiketten unterstützen den Ablauf, ersetzen aber keine verständliche Beschilderung und einheitliche Lagerstruktur.

3. Etikett drucken und anbringen

RimRoom erstellt für jeden Satz ein eindeutiges QR-Etikett und unterstützt Etikettenbögen sowie Endlosrollen. Bringen Sie es so an, dass es ohne Auspacken des ganzen Stapels gescannt werden kann. Vermeiden Sie Stellen, die nass, stark abgerieben oder verdeckt werden. Kennzeichen oder Identifikation sollten zusätzlich lesbar bleiben.

Beispieldaten – nur zur Veranschaulichung

Kennzeichen: B-AB 1234 · Satz: Winter 205/55 R16 · Regal: B-14-3

4. Scannen und Radsatz finden

Kommt der Kunde zur Abholung, öffnen Sie durch Scannen mit dem Smartphone den passenden Radsatz und sehen den zugewiesenen Lagerplatz. Ist das Etikett beschädigt oder nicht erreichbar, kann auch nach dem Kennzeichen gesucht werden. Da der Lagerplatz zum Datensatz gehört, muss jede Umlagerung im System festgehalten werden – nicht nur auf dem Etikett.

5. Auslagerung dokumentieren

Öffnen Sie bei Abholung oder Saisonwechsel den Satz über Scan oder Suche und erfassen Sie die Auslagerung. Damit wird die Lagerbewegung abgeschlossen und der Platz kann erneut genutzt werden. Kommt derselbe Satz in einer späteren Saison zurück, beginnt eine neue Einlagerung; der frühere Regalplatz gilt nicht automatisch weiter.

Einfache Betriebsregeln

  • Etikett erst drucken, wenn Kunde, Fahrzeug und Satz bestätigt sind.
  • Pro Radsatz eine eindeutige Etikettidentität verwenden.
  • Jede Umlagerung im System erfassen.
  • Lesbares Kennzeichen und Regal als Rückfallebene erhalten.
  • Vor der Ausgabe Datensatz und physischen Satz abgleichen.

QR-Etiketten lösen uneinheitliche Einlagerung nicht allein. Ihr Nutzen entsteht, wenn der physische Satz mit einem mobilen Datensatz verbunden ist, den das ganze Team verwenden kann. Falls Sie prüfen, ob Ihre bisherige Liste noch genügt, lesen Sie den Vergleich Excel oder Reifenlager-Software.

Reifenlagerung übersichtlich verwalten

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